Düsseldorf plant Leuchtturmprojekt

Containerhafen in Emmerich.

BI «Hafenalarm» will Ausbau zum Containerhafen verhindern!

Industrie und Politik – mit Ausnahme der Linkspartei – sind fest entschlossen, an dem gigantischen Bauvorhaben festzuhalten, den kleinsten Industriehafen der Region in Düsseldorf-Holthausen zum modernsten trimodalen Containerterminal der EU auszubauen für den internationalen Hub (Drehkreuz) nach Osteuropa. Zumindest schwebte dies den Projektplanern ursprünglich vor, und vieles deutet darauf hin, dass sie diese Option auch weiterhin in der Hinterhand halten. Im Frühjahr haben die Stadträte Düsseldorf und Neuss gegen die Stimmen der Linksfraktion die Gründung der Projektgesellschaft „Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH“ beschlossen, bestehend aus der städtischen Aktiengesellschaft Industrieterrain Düsseldorf-Reisholz (IDR) sowie der kommunalen Töchtergesellschaft Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG (NDH).

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Hafenalarm 6. Juli in Düsseldorf

Reisholzer Hafen.

Reisholzer Hafen

Hier zwischen den Naturschutzgebieten Himmelgeisterbogen, Benrather Schlosspark, Urdenbacher Kämpe und auf der anderen Rheinseite der Zonser Grind will die Neuss-Düsseldorfer-Hafen-Gesellschaft (im Verbund Rhein-Cargo: Krefelder-, Kölner Hafen u.a.m.) einen tridimensionalen (Schiff-Bahn-LKWs im 24 Std. Betrieb) Container Hafen bauen, als HUB für Rotterdam und Ausweichhafen für Neuss und Düsseldorf, da sie dort einen Engpass haben (ein Hafenbecken in Neuss iwird nun als Naherholungsgebiet genutzt und die Fläche ist z.T. von einem hafenunabhängigen Betrieb belegt und in Düsseldorf lebt die Schickeria und fährt von der luxuriösen Etagenwohnung direkt mit dem Fahrstuhl zu ihrer Yacht).
Am 6. Juli, 18 Uhr, in der Joseph-Beuys-Schule, Siegburger Str. 149, will uns das Stadtplanungsamt den «Reisholzer Hafen» schmackhaft machen. Wir alden alle Mitbürger*innen dazu ein.

Wir laden alle Mitbürger*innen dazu ein.

Bürgerinitiative Hafenalarm

Offener Brief

an die Mitglieder des Ausschusses
für Planung und Stadtentwicklung

Sitzung vom 22.6.2016, TOP 9 Düsseldorf, 21.6.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
in Top 9 sollen Sie laut Beschlussvorlage zunächst die Flächennutzungsplanänderung (Entwurf) und einen Bebauungsplan-Vorentwurf D.Port/Reisholzer Hafen zur Kenntnis nehmen; Dann sollen Sie „auf dieser Grundlage“ die Verwaltung beauftragen, die Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen. Es geht um den geplanten Ausbau des Hafens Reisholz zum trimodalen Containerterminal.

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75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

"Waldfriedhof Gerresheim: Gedenken an die Opfer des Überfalls der Nazi-Truppen auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.

 

Gedenken an den 75. Jahrestag des Überfalls
des faschistischen Deutschlands  und die 27 Millionen Toten in der Sowjetunion

Uwe Koopmann, Sprecher der DKP Rheinland-Westfalen, erinnerte in seiner Rede an den Überfall des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetuion vor 75 Jahren:

«Am 22.06.1941 überfiel die faschistische deutsche Wehrmacht gemeinsam mit ihren Verbündeten die Sowjetunion. Ohne Kriegserklärung überschritten 153 Divisionen mit etwa 3 Millionen Soldaten der faschistischen Wehrmacht gemeinsam mit Soldaten aus Rumänien, Ungarn, Finnland, der Slowakei und Italien auf etwa 1.600 km die Grenze zur Sowjetunion und richteten dort ein bis dahin unvorstellbares Blutbad an. Bis zum 08. Mai 1945, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, kostete dieser Überfall mehr als 20 Millionen Sowjetbürger das Leben. Darunter etwa 7 Millionen Zivilisten.» Weiterlesen

Menschenketten gegen Rassismus

Garath tolerant und weltoffen/ Düsseldorf stellt sich querGarath tolerant und weltoffen / Düsseldorf stellt sich quer

«Hand-in-Hand-gegen-Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt»

Rechtzeitig vor dem 20. Juni, dem 20. Weltflüchtlingstag, bildeten sich (lt. Fernsehnachrichten) am vergangenen Samstag in 19 deutschen Städten Menschenketten mit gegen 40.000 TeilnehmerInnen unter dem Motto «Hand-in-Hand-gegen-Rassismus und mehr Toleranz».

In Garath im Düsseldorfer Süden reihten sich gegen 100 Menschen in die Kette ein gegen Rassismus und für mehr Toleranz. Es wären bestimmt mehr gewesen, wenn nicht gerade zu Beginn der Aktion ein Wolkenbruch hernieder ging.

Volker Goetz als Vertreter des Bündnisses «Garath tolerant und weltoffen» sorgte als Moderator mit dem Gassenhauer «Dass wir Garather sind, weiss jedes ein Kind…» für die richtige Stimmung. In der Menschenkette standen auch der OB Geisel (SPD), die Landtagsabgeordneten Walburga Benninghaus (SPD), Martin-Sebastian Abel (Die Grünen), die Stadtabgeordneten Angelika Kraft-Dlangamandla (Die Linke), Lutz Pfundner (Die Linke) und Martin Volkenrath (SPD). Sie forderten in ihren Redebeiträgen mehr Toleranz und Solidarität gegen Rassismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit.

Ashkan Mirhosseini und Pruia Royan (Musiker aus dem Iran und Irak) spielten in der vor dem Regen schützenden Unterführung Klassiker der amerikanischen Folk-Musik.

Text und Foto: I.Lang



Menschenkette

Hubert Kuschnik gestorben

Wir trauern um unseren Genossen Hubert Kuschnik

März 1924 – 17. Mai 2016
Unser Hubert, großartiger Genosse und kämpferischer Journalist, hat die Feder aus der Hand gelegt. Rollator und Schrittmacher machten ihn – so gut es ging – bis zuletzt äußerlich mobil. Die innere Beweglichkeit bekam dieser agile Genosse von Marx, Engels, Lenin und den Erfahrungen seines eigenen Lebens an der Seite der Arbeiterklasse. Es war ein Genuss, ihn – dialektisch geschult – klassenmäßig für die Partei streiten zu sehen, ihn parteilich streitend für die Klasse zu erleben.
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UZ-Pressefest 1.-3. Juli 2016 in Dortmund

UZ-Pressefest
Volksfest der DKP

1.-3. Juli 2016

Dortmund Revierpark Wischlingen

Es ist wieder soweit: Die Kommunistinnen und Kommunisten laden ein zum 19. UZ-Pressefest nach Dortmund! Vom 1.-3. Juli 2016 werden die ROTEN wieder zeigen, dass es Spaß macht, gemeinsam und generationsübergreifend zu diskutieren und zu feiern – selbstorganisiert und ohne Kommerz.

Diese Zeit braucht ein Fest des Friedens und der Solidarität…


Solidaritätsbutton
zur Finanzierung
des Festes
5 Euro und 10 Euro

  • weil die NATO-Staaten auf Krieg setzen und die Bundeswehr mit in der ersten Reihe steht, um andere Länder zu überfallen und zu besetzen.
  • weil die Bundesregierung Flüchtlinge missbraucht, um soziale und demokratische Rechte weiter abzubauen, während Flüchtlingsunterkünfte wieder brennen.
  • weil die gezielte Verarmung der Lohnabhängigen und Erwerbslosen in unserem Land mit großen Schritten vorangetrieben wird, während eine kleine Zahl von Reichen immer reicher wird.
  • weil Menschen zusammenkommen müssen, die sich einig darin sind, dass dieses Land dringend Widerstand gegen Faschismus, Krieg und Kapitalismus braucht.

Erinnerungen an das Pressefest 2014:
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Pressefestwerbung

 

Obama, weg mit den Atomwaffen aus Büchel!

Gruppenbild: Friedensaktivisten mit beschrifteten Warnwesten (jeweils ein Buchstabe): «US-Atomwaffen raus».

Atomwaffen raus!

Blockadewochen in Büchel. Die Tage vom 26. bis zum 29. Mai hat die DKP übernommen und dazu Bruderparteien der Nachbarländer, die KP Luxemburgs, die niederländische NCPN und die belgische PTB zu gemeinsamer Aktion gegen die US-amerikanischen Atomwaffen eingeladen. Wir blockierten den Hauptzugang und ein Nebentor des Fliegerhorsts. Es gab Gelegenheit zur Diskussion zwischen Mario Franssen, dem Internationalen Sekretär der PTB, dem KPL-Präsidenten Ali Ruckert und dem DKP-Vorsitzenden Patrik Köbele über die wachsende Kriegsgefahr, die jüngsten Aufrüstungsbestrebungen in ihren Ländern, deren hohe Kosten und die Lage der Friedensbewegungen. Marion Küpker vom Trägerkreis der Kampagne, Vertreterin der Gruppe «Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen» (GAAA) machte auf die technischen Einzelheiten der neuen Generation von Atombomben aufmerksam. Kosten 10 Mrd Dollar. Das Gespräch geriet bald zum Seminar über die Notwendigkeit der Verbindung der sozialen Frage mit den Fragen von Aufrüstung und Krieg.

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8. Mai 2016: «Der Schoss ist fruchtbar noch…»

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Gedenkveranstaltung der DKP und der Partei Die Linke beide Düsseldorf auf dem sowjetischen Friedhof Gallberg

Die Ansprache der Partei Die Linke bezog sich auf den Friedhof und die aktuelle Lage in Syrien.

Ansprache von Uwe Koopmann (DKP) zum 8. Mai 2016 geben wir u.st. wieder.

«Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch»

Im Epilog warnte Bertolt Brecht im März 1941 in seinem bekannten Theaterstück «Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui» vor den Gefahren des Faschismus. Brecht war zu der Zeit ins Exil nach Finnland geflüchtet. Im Juli traf er in den USA ein. Dort sollte «Ui» aufgeführt werden. Die Zusammenhänge von Faschismus und kapitalistischen Machtstrukturen sollten vermittelt werden. Deshalb die theatralische Verlagerung ins amerikanische Gangstermilieu. Allerdings: Das Stück wurde im September 1941 in den USA nicht zugelassen. – Die Uraufführung folgte erst nach Brechts Tod am 10. November 1958 in Stuttgart. Seit 1959 wurde «Ui» im Berliner Ensemble 500 mal gegeben.

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