Rampe fehlt noch immer

 

 

 

 

Grundgesetz-Artikel 3: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ – Es sei denn, die Gleichstellung ist zu teuer…

Ein Ausbau ist der Fachverwaltung zu teuer

An der Haltestelle „Norbert-Schmidt-Straße“ in Höhe der
Torfbruchstraße 331 können die Buslinien 730, 781 und NE4 erreicht
werden. Das gilt allerdings nicht für Rollstuhlfahrer und potentielle
Fahrgäste mit Rollator, Kinderwagen oder Sportkarre, denn zwei
Treppen auf dem Verbindungsweg zwischen Nymphenburgstraße und
Torfbruchstraße bilden dort Barrieren.
Die DKP hatte mehrfach darauf hingewiesen und eine „Rampe“ statt der
Treppen für den Verbindungsweg gefordert. Dort, wo dieser Weg auf den
Fußweg an der Torfbruchstraße stößt, wurde neu gepflastert. Die Rampe
fehlt allerdings immer noch, so dass Fußgänger mit eingeschränkter
Mobilität 500 Meter bis zur nächsten Haltestelle am Jugendzentrum
„Heyebad“ (Torfbruchstraße 350) zurücklegen müssen.
Die Fachverwaltung teilte dazu mit, dass „der Verbindungsweg mit
einem durchgehenden gleichmäßigen Gefälle statt zweier Treppen
ausgebaut werden (könnte), ein regelkonformer barrierefreier Ausbau
dieses Verbindungsweges für Fahrradfahrer und Fußgänger wäre nur
unter Inanspruchnahme der angrenzenden Flächen möglich. Aus diesem Grund und in AnspruFlaschenpost-248x300chnahme der Koten ist ein Ausbau aus Sicht der Fachverwaltung nicht zielführend.“
Die Ankündigung des Versuches,  „die Treppenanlage mit zwei
‚Schienen’ für Radfahrer und Kinderwagen nachzurüsten“, wurde bislang
nicht umgesetzt. Die DKP sieht darin keine Hilfe für die Nutzer eines
Rollstuhls oder Rollators. Sie wird das Thema deshalb weiter verfolgen.

Text und Foto: U. Koopmann