Keine NATO-Zentrale in Kalkar

Demo mit Fahnen und Plakat: «Kein Krieg von deutschem Boden aus. Kalkar».

Demonstration in Kalkar eine bunte,
stimmige Aktion gegen Krieg und Rüstung

4.10.2017

«Wir wollen keine Kriegsführungszentralen von NATO und Bundeswehr am Niederrhein» Mit dieser zentralen Botschaft demonstrierten am 3. Oktober friedensbewegte Menschen von Rhein und Ruhr in Kalkar. Ein bunter Demonstrationszug bewegte sich von der «von-Seydlitz»-Kaserne zum Marktplatz von Kalkar. Vor der Kaserne war nach der Rede von Falk Mikosch, Landessprecher der VVN.BdA NRW ein Kranz für die umgekommenen Kriegsflüchtlinge niedergelegt worden.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz verwies die Geschäftsführerin der DGB Niederrhein, Angelika Wagner auf die sozialen Probleme unseres Landes und das dort das Geld, das die Bundesregierung für eine Erhöhung des Militärhaushaltes vorgesehen habe, deutlich besser aufgehoben wäre. Tobias Pflüger, langjähriger Friedensaktivist und frischgebackener Bundestagsabgeordneter der LINKEN machte deutlich, das in Kalkar/Uedem alle Einrichtung zur Koordinierung von Luftkriegseinsätzen der NATO und der Bundeswehr vorhanden wären.

Plakat von Wilfried Porwol

Gerne würden die Militärs solche Einrichtungen in ländlichen Gegenden einrichten, um Proteste klein zu halten. Deshalb sei es wichtig, genau dort zu demonstrieren. Zum Abschluss der Kundgebung ließen die TeilnehmerInnen 500 Friedensluftballons aufsteigen, um eine Friedensbotschaft vom Niederrhein über das Land fliegen zu lassen.

Text Quelle: Seite Kalkar der DFG-VK
Foto: I.Lang