Kategorie-Archiv: Friedenspolitik

Entmilitarisiertes Rheinland / Kalkar Demo

Demonstration für
Frieden und Abrüstung
am 3. Oktober 2018
in Kalkar

Bei gutem Wetter und guter Stimmung demonstrierten am 3. Okotober um die 300 Menschen in Kalkar gegen die dortigen Kommandozentralen von Bundeswehr- und NATO-Luftwaffe. Mit dabei viele Fahnen mit dem zerbrochenden Gewehr, dem Logo der DFG-VK . Angesichts der Vielzahl an Demonstrationen in diesen Tagen und Wochen blieb die Teilnehmerzahl etwas hinter dem Vorjahr zurück. Aber im nächsten Jahr werden es wieder mehr, so die Stimmung bei den Demonstranten.

Unmut erregte die Tatsache, dass unweit des Marktplatzes in Kalkar nach wie vor ein Kriegerdenkmal aus der Nazizeit steht, auf der Rückseite sogar ein Zitat aus Hitlers „Mein Kampf“. Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW und Moderator der Kundgebung forderte unter großem Beifall die Stadt Kalkar auf, dieses Denkmal abzureißen. Foto: Michael S.

Wieder ohne Gespür für historische Zusammenhänge – oder gerade gezielt? – stellt die Bundesluftwaffe seit dem 31. August, dem Vorabend des Antikriegstages, Kampfflugzeuge für den ständigen NATO-Einsatz im Baltikum an der russischen Grenze ab. Angeblich dienen sie dem Schutz des Baltikums, doch real sind sie Bestandteil einer Konfronta-tionspolitik mit Russland, die eine ständige Kriegsgefahr darstellt. Kommandiert werden sie vom Zentrum Luftoperationen aus Kalkar.
Die NATO-Staaten rüsten weiter auf und planen, zukünftig zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Rüstung und Militär auszugeben. Für Deutschland bedeutet das eine knappe Verdoppelung des Militäretats von aktuell 38,5 Mrd. Euro jährlich auf bis zu 70 Mrd. in 2024. Bereits heute gibt die NATO mehr als die Hälfte der Weltrüstungsausgaben von 1.740 Mrd. $ aus, mehr als 14 mal so viel wie Russland. Statt Friedenspolitik und Abrüstung zu betreiben, ist die Bundes wehr aktuell an Kriegen in Syrien, Mali, Irak, am Golf und in Afghanistan und in sieben weiteren ‚Auslandseinsätzen‘ aktiv. Die Zivilbevölkerung dort muss mit hunderttausenden Toten den Blutzoll für
diese Kriegspolitik zahlen.

Aktuell wird an den Drohungen mit Militärschlägen gegen Syrien erneut deutlich, dass deutsche Politik nicht auf Entspannung und Frieden ausgerichtet ist sondern auf Aufrüstung und Kriegshandlungen. Dagegen haben wir in Kalkar demonstriert, einem der zentralen Kriegsführungspunkte in unserem Land.
Es sprachen Kathrin Vogler, Friedenspolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag sowie Thomas Keuer, Gewerkschaftssekretär aus Duisburg.

Text: DFG-VK NRW

Weitere Fotos sowie Videomitschnitte der Reden gibt es unter http://demo-kalkar.de

 

3. Okt. Kalkar

KalkarLogoweb2

Demonstration
gegen die
Bundeswehr- und NATO- Kommandozentrale in Kalkar

03. Oktober 2018, 11:30 Uhr

Krieg beginnt hier! Setzen wir Zeichen für den Frieden! 

RednerInnen: Kathrin Vogler (Friedenspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion die LINKE), Thomas Keuer (Gewerkschaftssekretär Niederhein)

Aktuelles


Krieg beginnt hier!
Setzen wir Zeichen für den Frieden!

Am 3. Oktober feiert Deutschland die Vereinigung seiner Teilstaaten auf der Grundlage eines Friedens-vertrages zur Einheit Deutschlands, des 2+4-Vertrages. Dieser Vertrag wird durch die Militäreinrichtungen von Bundeswehr und NATO in Kalkar ständig gebrochen. Eine im Vertrag vereinbarte europäische Friedensordnung ist nicht in Sicht. Die zunehmenden Spannungen zwischen der NATO und Russland bergen die Gefahr eines neuen großen Krieges in Europa

Im nahegelegenen Kalkar am Niederrhein befindet sich eine der wichtigen Militäreinrichtungen für einen  solchen Krieg, den die dortigen Militärs für möglich erklären!

Die NATO-Staaten rüsten weiter auf und planen, zukünftig zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Rüstung und Militär auszugeben. Für Deutschland bedeutet das eine knappe Verdoppelung des Militäretats von aktuell 38,5 Mrd. Euro jährlich auf bis zu 70 Mrd. in 2024. Bereits heute gibt die NATO mehr als die Hälfte der Weltrüstungsausgaben von 1.740 Mrd. $ aus, mehr als 14 mal so viel wie Russland. Statt Friedenspolitik und Abrüstung zu betreiben, ist die Bundeswehr aktuell an Kriegen in Syrien, Mali, Irak, am Golf und in Afghanistan und in sieben weiteren ‚Auslandseinsätzen‘ aktiv. Die Zivilbevölkerung dort muss mit hunderttausenden Toten den Blutzoll für diese Kriegspolitik zahlen.

Wussten Sie, dass in Kalkar ein Bündel vieler Militäreinrichtungen zusammengeballt ist? Dort sind die Operationszentrale Luftwaffe der Bundeswehr, der 24-Stunden Gefechtsstand für den Luftkrieg der NATO sowie das Weltraumlagezentrum und weitere Militäreinrichtungen, die Kalkar zu einem Zentrum der High-Tech-Kriegsführung für die NATO machen. In diesem Jahr hat Kalkar das Kommando der Schnellen Eingreiftruppe der NATO übernommen, der Standort wird mit hunderten Millionen Euro ausgebaut.

Wir rufen auf zur Demonstrationen in Kalkar! (Der komplette  Aufruf 2018 )

Wir wirken auf der Grundlage einen humanitären Weltbildes, des Respekts vor allen Menschen, aus welchen Ländern sie auch stammen, der Völkerverständigung sowie der Ablehnung von Rassismus und Antisemitismus. Neue und alte Rechte, Mitglieder und Anhänger von Parteien wie AfD, Deutsche Mitte u.ä. sowie Fans von rechten Online-Portalen wie „Kopp-online“, „Wissensmanufaktur“, „Unabhängige Nachrichten“ u.a. sind nicht Bestandteil unserer Demonstration.

 

Für alle, die im letzten Jahr nicht dabei sein konnten hier ein kleiner Rückblick auf die Demonstration 2017:

Fotos unter https://photos.app.goo.gl/a6DrtEhftQM4TAOt2 

und r-mediabase

Hier die Rede von Tobias Pflüger:

und hier die von Angelika Wagner:

Hier die Rede von VVN-Landessprecher Falk Mikosch im Wortlaut

und hier im Videomitschnitt:

Mehr Infos zu Kalkar und anderen Militärstandorten am Niederrhein findet man in dieser kleinen Broschüre der DFG-VK NRW…

Der WDR berichtete:
Demonstration gegen Luftwaffen-Zentrale in Kalkar

Bilder von der Demonstration in Kalkar und der Kundgebung in Essen
auf r-mediabase

Text und Fotos von der webside DFG-VK NRW


Rock gegen Rechts

Das 5. Fest «Rock gegen Rechts» war ein «bombiges» Fest: das Thermometer kletterte weit über 30°C, die knallte rockig über den Platz mit den tausenden von BesucherInnen und  sovielen Ständen, daß wir eine zweite Reihe mit Friedensstand/DFG-VK, DKP, Flüchtlingsrat u.a.m. bilden mussten. Vor uns standen die Neusser Friedensfreunde, Juso, Solid, SDAJ und viele andere.

Wir hatten am Friedensstand viele Gespräche und Diskussionen mit jungen Menschen über die NATO, die unsägliche Werbung für die Bundeswehr, über die Friedensfahrradtour, die an diesem Samstag in Münster gestartet ist und im WDR5 erwähnt wurde.

Text und Fotos: I.Lang

http://www.report-d.de/Duesseldorf/Aktuelles/Duesseldorf-Volksgarten-Tausende-feiern-Rock-gegen-Rechts-102022

Fotogalerie von Jupp


 

Seebrücke – für sichere Häfen!

15.07.2018: Bundesweit finden seit Tagen in vielen Städten Demonstrationen und Aktionen für sichere Häfen statt, so auch in Düsseldorf. Am Samstag (21.7.) gingen mehr als 1.000 Menschen allein in Düsseldorf gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU auf die Straße. Sie folgten dem Aufruf der Initiative SEEBRÜCKE HAMBURG, die zu einer Kundgebung und Demonstration für das Recht auf Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und gegen Abschiebungen aufgerufen hatte.

Die Farbe Orange, die Farbe der Seenotrettung, dominierte das äußerliche Erscheinungsbild der HH Seebruecke 1 ANFDemonstration, die am Freitagabend vom Arrivati-Park im Schanzenviertel zum Fischmarkt auf St. Pauli zog. Viele Teilnehmer/innen kamen in orangefarbenen Rettungswesten. Die Demonstrant*innen forderten, dass Schiffe privater Organisationen auf dem Mittelmeer wieder europäische Häfen ansteuern dürfen. Mehrere EU-Staaten, darunter Italien, hatten ihre Häfen für Rettungsschiffe zuletzt gesperrt oder Rettungsschiffe beschlagnahmt.Der tödliche Rassismus wächst überall in Europa«Jeden Tag, auch jetzt im Moment, sind Boote auf dem Mittelmeer Richtung Europa unterwegs. Viele geraten in Seenot. Aber die Menschen in den Booten, die vor Krieg, Verfolgung, Vergewaltigung, Versklavung oder Hunger fliehen, werden keine Hilfe erhalten. Über 600 Menschen sind allein im Juni ertrunken, weil Italien, Malta und die anderen EU-Staaten die Schiffe der Rettungsorganisationen am Auslaufen hindern und die Crews kriminalisieren. So geht das Sterben im Mittelmeer immer weiter.Die EU-Länder überbieten sich gegenseitig in ihrer Abschottung und ihrer Hetze: Sowohl gegen Geflüchtete und Migranten als auch gegen die solidarischen Menschen und Organisationen, die das menschlich Selbstverständliche tun und den Ertrinkenden Hilfe leisten. Der tödliche Rassismus wächst überall in Europa», so lauten Auszüge aus dem Aufruf der Demonstration.

Das Problem in dieser Gesellschaft hat einen Namen. Es heißt nicht Flucht, es heißt nicht Migration. Es heißt Rassismus.

Zur Auftaktkundgebung am Arrivati-Park trugen Redner*innen unterschiedlicher Gruppen ihre Positionen vor.

HH Seebruecke 3Mit-Organisator Christoph Kleine sagte: „Das Sterbenlassen im Mittelmeer geschieht durch unsere Regierungen, in unserem Namen. Niemand kann sagen, nichts gewusst zu haben. Es ist Zeit aufzustehen und NEIN zu sagen zur Verweigerung von Hilfe und JA zur Seenotrettung und zu sicheren Fluchtrouten.” Er gedachte auch Jamal Naser Mahmodi, der sich nach seiner Abschiebung nach Afghanistan aus Verzweiflung das Leben genommen hat. Jamal hat vor seiner Abschiebung acht Jahre in Hamburg gelebt. Verantwortlich für seine Abschiebung in ein Kriegsgebiet ist die Hamburger Ausländerbehörde. “Abschiebungen”,so Kleine,” zumal in das Kriegsland Afghanistan, sind Unrecht, das sofort gestoppt werden muss. Innenminister Seehofer, der über das Elend der Betroffenen noch Witze reißt, muss sofort von seinem Amt zurücktreten.“ (siehe auch auf kommunisten.de: 69 Flüchtlinge am 69. Geburtstag abgeschoben. Einer erhängt sich)

Heiko Habbe vom Fluchtpunkt Hamburg sagte: «Es ist Zeit, dass die Debatte in Deutschland umsteuert. Es ist Zeit, dass wir deutlich machen, dass wir weiter für eine humane und weltoffene Gesellschaft eintreten. Denn das Problem in dieser Gesellschaft hat einen Namen. Es heißt nicht Flucht, es heißt nicht Migration. Es heißt Rassismus. Und dem Vordringen von Rassismus und Menschenfeindlichkeit müssen wir entgegentreten: Stop Racism!»

«Die größte Fluchtursache ist der globale Kapitalismus»

Emily Laquer von der Interventionistischen Linken spracht in ihrem Redebeitrag deutlich die Ursache der Probleme an: «Ein großer Teil der Fluchtursachen entsteht auch hier. Die Kriegswaffen verkaufen deutsche Konzerne, das Klima und die Lebensgrundlagen in globalen Süden werden hier zerstört. Die allergrößte Fluchtursache, über die kaum jemand spricht, ist der globale Kapitalismus!» Und weiter: «Die Geschichtsbücher werden kein gutes Wort über diejenigen verlieren, die jetzt für Recht und Ordnung eintreten, die Gesetze mit ihrer tödlichen Konsequenz verteidigen. Das ist ein Aufruf zum Ungehorsam! Zum Sturz dieses Grenzregimes. Eine Rekrutierung. Lasst uns die Anti-Abschiebe-Industrie sein, die Dobrindt so fürchtet. Es gibt keinen neutralen Boden. Jeder muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht.»

Nicht offene Grenzen sind das Problem, sondern geschlossene

HH Seebruecke 2Die Demonstration endete am Hamburger Fischmarkt. Dort wurden eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten und Blumen dem Wasser übergeben.

Auf der anschließenden Abschlusskundgebung gab es weitere Redebeiträge, wie der eines Menschen, der als Retter auf der Aquarius hilft, dem Schiff, das kürzlich eine unbeschreibliche Irrfahrt hinter sich gebracht hat, da Italien und Malta sich weigerten, die Häfen zu öffnen und somit über 600 Menschen, gerade erst dem Tod entkommen, erneut in akute Lebensgefahr brachten.

„We’ll come united“ rief dazu auf, sich dem Rassismus vereint gegenüber zu stellen, sich gegen Ausgrenzung und Kriegsunterstützung einzusetzen und Solidarität praktisch werden zu lassen. Die Initiative, bestehend aus Personen aus verschiedenen sozialen, antirassistischen und politischen Netzwerken, ruft weiterhin zur großen antirassistischen und solidarischen Parade auf, die am 29. September in Hamburg stattfinden wird (https://www.welcome-united.org/de/well-come-united/).

Anschließend gab es noch eine spontane Rede eines Mitglieds der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“, welche er als ein Plädoyer für Menschlichkeit und ein solidarisches Miteinander hielt: Ein sehr kraftvolles Statement, das dazu aufrief, zu kämpfen, bis alle ein Leben in Würde führen können.

Insgesanmt haben an diesem Wochenende über 20.000 Menschen in mehreren Städten an SEEBRÜCKE-Versammlungen teilgenommen.

HH Seebruecke Logo

 

Aufruf zur Demonstration »Seebrücke Hamburg – schafft sichere Häfen!«

Jeden Tag, auch jetzt im Moment, sind Boote auf dem Mittelmeer Richtung Europa unterwegs. Viele geraten in Seenot. Aber die Menschen in den Booten, die vor Krieg, Verfolgung, Vergewaltigung, Versklavung oder Hunger fliehen, werden keine Hilfe erhalten. Über 600 Menschen sind allein im Juni ertrunken, weil Italien, Malta und die anderen EU-Staaten die Schiffe der Rettungsorganisationen am Auslaufen hindern und die Crews kriminalisieren. So geht das Sterben im Mittelmeer immer weiter.

Die EU-Länder überbieten sich gegenseitig in ihrer Abschottung und ihrer Hetze: Sowohl gegen Geflüchtete und Migranten als auch gegen die solidarischen Menschen und Organisationen, die das menschlich Selbstverständliche tun und den Ertrinkenden Hilfe leisten. Der tödliche Rassismus wächst überall in Europa.

In dieser Situation sind wir alle aufgefordert, Stellung zu beziehen. Niemand kann sagen, nichts gewusst zu haben. Das Sterbenlassen im Mittelmeer geschieht durch unsere Regierungen, in unserem Namen. Es ist Zeit aufzustehen und NEIN zu sagen zur Verweigerung von Hilfe und JA zur Seenotrettung und zu sicheren Fluchtrouten!

Am vergangenen Wochenende sind Zehntausende in vielen Städten unter dem Motto SEEBRÜCKE – FÜR SICHERE HÄFEN auf die Straße gegangen. Jetzt wollen wir uns auch in Hamburg versammeln – damit nicht Grenzen geschützt werden, sondern Menschen. Gegen die Masterpläne des Todes, für das Recht auf Leben in Würde und Sicherheit für alle Menschen.

Kommt mit uns, werdet Teil der SEEBRÜCKE. Wir treffen uns am Freitag um 18 Uhr am Neuen Pferdemarkt / Arrivati Park

Erzählt Euren Freund*innen von der SEEBRÜCKE, tragt Orange, die Farbe der Seenotrettung, und kommt mit!

 

fotos: https://www.facebook.com/seebrueckehamburg, ANF,

Quelle: kommunisten.de
Foto aus Düsseldorf: Berndt Bellwinckel

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Drei Tage Ostermarsch RheinRuhr

Dokumentation:

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Drei Tage geschafft!

Der Ostermarsch RheinRuhr kam Ostermontag im Wicherhaus im Dortmunder Norden an.


 


31. März Ostermarsch in Düsseldorf

Udo Bonn

 

 

 

Ostermarsch RheinRuhr in Düsseldorf

linke Bazillen

 

14 Uhr treffen sich Ostermarschierer*innen aus dem Ruhrgebiet und
aus dem Rheinland vor dem DGB Haus (ca. 500 m vom Bahnhof). Udo Bonn, Sprecher der Partei die Linke in Düsseldorf und ehem. Betriebsrat wird alle begrüßen.(1) Es können Ostermarschbuttons gekauft werden (1 Euro).

Dann marschieren wir durch die Innenstadt Düsseldorfs, über die Kö bis zum

Sabine Lösing

Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus. Dort empfangen uns einige Stände verschiedener Organisationen.

15 Uhr, wenn die Ostermarschierer*innen angekommen sind,
beginnt die Abschlussveranstaltung vom ersten Tag des Ostermarsches RheinRuhr 2018.

Als Erste wird sprechen Sabine Lösing,

Europaabgeordnete für die Partei die Linke und Mitglied der Fraktion GUE/NGL und Kennerin der Aufrüstungspläne

Thomas Keuer

der EU «PESCO». Danach spricht Thomas Keuer, Geschäftsführer von Ver.di Duisburg.

Übergabe des Friedenspreises der

Düsseldorfer Friedensgruppen an Bernd Trautvetter vom Essener Friedensforum; die Laudatio hält Hermann Kopp für das Düsseldorfer Friedensforum.

Bernd Trautvetter

Dazwischen heizen uns ein langerjähriger Begleiter der Ostermärsche Klaus der Geiger und sein Begleiter auf.

Es moderiert Klaus Winkes (VVN-BDA)..

 

 

 

 

 

 

Keine NATO-Zentrale in Kalkar

Demo mit Fahnen und Plakat: «Kein Krieg von deutschem Boden aus. Kalkar».

Demonstration in Kalkar eine bunte,
stimmige Aktion gegen Krieg und Rüstung

4.10.2017

«Wir wollen keine Kriegsführungszentralen von NATO und Bundeswehr am Niederrhein» Mit dieser zentralen Botschaft demonstrierten am 3. Oktober friedensbewegte Menschen von Rhein und Ruhr in Kalkar. Ein bunter Demonstrationszug bewegte sich von der «von-Seydlitz»-Kaserne zum Marktplatz von Kalkar. Vor der Kaserne war nach der Rede von Falk Mikosch, Landessprecher der VVN.BdA NRW ein Kranz für die umgekommenen Kriegsflüchtlinge niedergelegt worden.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz verwies die Geschäftsführerin der DGB Niederrhein, Angelika Wagner auf die sozialen Probleme unseres Landes und das dort das Geld, das die Bundesregierung für eine Erhöhung des Militärhaushaltes vorgesehen habe, deutlich besser aufgehoben wäre. Tobias Pflüger, langjähriger Friedensaktivist und frischgebackener Bundestagsabgeordneter der LINKEN machte deutlich, das in Kalkar/Uedem alle Einrichtung zur Koordinierung von Luftkriegseinsätzen der NATO und der Bundeswehr vorhanden wären.

Plakat von Wilfried Porwol

Gerne würden die Militärs solche Einrichtungen in ländlichen Gegenden einrichten, um Proteste klein zu halten. Deshalb sei es wichtig, genau dort zu demonstrieren. Zum Abschluss der Kundgebung ließen die TeilnehmerInnen 500 Friedensluftballons aufsteigen, um eine Friedensbotschaft vom Niederrhein über das Land fliegen zu lassen.

Text Quelle: Seite Kalkar der DFG-VK
Foto: I.Lang



 

Red Hand Day – Mahnwache vor dem Landtag

Demonstranten mit DFG-VK-Fahne und Transparenten vor dem Landtag: «Schule ohne Bundeswehr», «Keine Rekrutierung unter 18».

  • Rekrutierung Minderjähriger stoppen

  • Kooperations-vereinbarung kündigen!

Freitag, 10 Februar 2017 | Gemeinsam mit dem Bündnis «Schule ohne Bundeswehr NRW» und anderen rufen wir  zu einer gemeinsamen Aktion zum diesjährigen Red Hand Day auf:

Wir machten am Freitag dem 10. Februar von 11 – 12 Uhr eine Mahnwache vor dem Düsseldorfer Landtag.

Dabei protestieren wir gegen die Rekrutierung Minderjährige durch die Bundeswehr und wollen die Landesregierung an ihre Verantwortung erinnern, hiergegen tätig zu werden. Die Bundeswehr wirbt überall dort, wo junge Leute sind. Das sind natürlich nicht zuletzt die Schulen. Durch einen Stopp der Bundeswehrwerbung an und im Umfeld von Schulen könnte auch der Rekrutierung Minderjähriger entgegen  gewirkt werden. Dazu ist die Kündigung der Kooperationsvereinbarung von Schulministerium und Bundeswehr ein wichtiger Schritt.

Die Aktion Rote Hand am 12. Februar ist eine weltweite Protestbewegung gegen den Einsatz von Kindersoldaten. In den letzten Jahren beteiligten sich Hunderttausende auf allen Kontinenten an den Aktionen. Die Mehrzahl sind Kinder und Jugendliche. Rote Hände als Protest wurden zum ersten Mal am 12. Februar 2002 eingesetzt, als das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft trat. Dieser Tag ist seitdem ein weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten. Das Zusatzprotokoll verbietet den Einsatz von Kindern unter 18 Jahren in Kriegen und Konflikten als Soldaten. Die Bundeswehr macht von Ausnahmen Gebrauch und rekrutiert jedes Jahr zahlreiche Minderjährige. Der diesjährige Red Hand Day unterstützt die Aktion www.unter18nie.de , bei der man auch online gegen die Rekrutierung Minderjähriger protestieren kann. Deutschland exportiert Kleinwaffen, die auch in Kinderhände gelangen!

Mehr zum Red Hand Day in NRW unter https://www.aktion-rote-hand.de/kommunale-aktion-nrw/

Wir führen unsere Aktion am Vormittag durch, um noch Menschen im Landtag zu erreichen.

Infos auch unter http://www.schule-ohne-bundeswehr-nrw.de


 

 

Solidarität mit Kobane-Rojava

Solidarität mit Kobane-RojavaEindrucksvoll Solidaritätstreffen für Kobane vor der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf

Solidarität mit Kobane-Rojava

Viele große Transparente und Fahnen, laute Parolen und Forderungen drückten auf dem Grabbe-Platz in Düsseldorf eindrucksvoll die Solidarität mit den Menschen von Kobane-Rojava in Nordsyrien aus. Auch die Düsseldorfer DKP war beim „Welt-Kobane-Tag“ vertreten.

Gegen die IS-Terroristen hatten sich die Kurden von den Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ sowie von den internationalistischen Brigaden 134 Tage erfolgreich verteidigt, obwohl die IS-Milizen die Unterstützung aus der Türkei und von Saudi-Arabien, Katar und Kuweit bekommen.

Auf große Anerkennung stieß der Wiederaufbau der weitgehend zerstörten Stadt. Kritisiert wurde das Embargo, mit dem die Grenzen von der Türkei und der kurdischen Regionalregierung (KRG) versperrt werden. Die Aufmerksamkeit wurde auf die Gefahr eines zweiten Kobane im Kanton Afrin gerichtet, das momentan von türkischen Streitkräften, der Freien Syrischen Armee und dem IS umzingelt sei. Ein Aufruf richtete sich an die Kundgebungsteilnehmer, die humanitäre Hilfe fortzusetzen: helpkobane.com

Text: Uwe Koopmann
Foto: Bettina Ohnesorg


NATO: Spiel mit dem Feuer

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Fäuste weg vom
Bomben-Buzzer*

Rund 400 Teilnehmer – nach Veranstalter-Angabe – setzten mit einem bunten Fahnenmeer und zahlreichen Transparenten in Kalkar am Niederrhein erneut ein deutliches Zeichen gegen die NATO-Kommandozentrale in der Seydlitz-Kaserne. Dort wird auf den Buzzer gedrückt, um völkerrechtswidrig zum «richtigen» Zeitpunkt wo auch immer in der Welt einen Bombenhagel auf Soldaten und Zivilisten regnen zu lassen.

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