Kategorie-Archiv: Gerresheim

Marcel de Jong 1960 – 2016

Porträt Marcel de JongAm 11. September 2016 verstarb,
viel zu früh, unser Genosse
Marcel de Jong
kurz nach Vollendung des
56. Lebensjahres.

 

Marcel, passionierter Radwanderer und in der Jugend Judoka, kam schon früh zur kommunistischen Bewegung. Aktiv in seiner Schülerzeit, legte er in Düsseldorf-Gerresheim sein Abitur ab. Dort trat er auch in die DKP ein und war aktiv in den kommunalpolitischen Kämpfen und Aktionen. Später war er auch Mitglied der Kreisorganisationen Herne, Köln und Leverkusen der DKP.

In der Karl-Liebknecht-Schule der DKP hatte er sein zweites Zuhause. Viele haben ihn dort kennengelernt – und er lernte dort viele neue Genossinnen und Genossen seiner Partei kennen. Marcel war eine der Seelen des Hauses. Auf zentraler Ebene half er der DKP, wo immer er konnte.

Marcel war zeitweilig für das Bundesarchiv in Koblenz als Übersetzer niederländischer Texte tätig. Immer war er als guter Zuhörer und Leser erfolgreich engagiert, sein Wissen zu erweitern, sowohl das gesellschaftspolitische als auch das marxistische. Dabei war er – selbst gebürtig in Amsterdam, da aus deutsch-niederländischem Elternhaus stammend – vor allem an internationalen Entwicklungen interessiert. Sein erstes Interesse galt den Kommunistischen Parteien, deren manchmal komplizierte Entwicklungswege Marcel kenntnisreich beschreiben und einordnen konnte. In der Vier-Parteien-Konferenz fehlte Marcel von Beginn an nie als Übersetzer und als Organisator.

Wir werden ihn vermissen, aber wir werden auch stärker durch sein Andenken!

Met communistische groet – wij zullen je niet vergeten!

DKP Parteivorstand
DKP Bezirksvorstand Rheinland-Westfalen
DKP Düsseldorf
DKP Leverkusen
DKP Köln-Mülheim
DKP Düsseldorf-Gerresheim
Karl-Liebknecht-Schule
Internationale Kommission
AG queer
Kulturvereinigung Leverkusen

Foto: Klaus Müller, Leverkusen, 8. Mai 2014


  • Fotogalerie
  • Gedenkfeier: Leverkusen, 13. Oktober: Zum Tod von Marcel (Beitrag auf unseren Terminseiten)

 

Dieter Andresen verstorben am 07.09.2016

Dieter AndresenDieter Andresen

13. Dezember 1940 – 7. September 2016

Die VVN Düsseldorf nimmt in tiefer Bestürzung Abschied von ihrem Freund Dieter Andresen. Seine Familie hat ihre Traueranzeige mit einem Zitat von Ernest Hemingway sehr treffend überschrieben: “Die Welt ist ein schöner Ort und wert, dass man um sie kämpft.“ So haben auch wir ihn kennen und schätzen gelernt.

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75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

"Waldfriedhof Gerresheim: Gedenken an die Opfer des Überfalls der Nazi-Truppen auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.

 

Gedenken an den 75. Jahrestag des Überfalls
des faschistischen Deutschlands  und die 27 Millionen Toten in der Sowjetunion

Uwe Koopmann, Sprecher der DKP Rheinland-Westfalen, erinnerte in seiner Rede an den Überfall des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetuion vor 75 Jahren:

«Am 22.06.1941 überfiel die faschistische deutsche Wehrmacht gemeinsam mit ihren Verbündeten die Sowjetunion. Ohne Kriegserklärung überschritten 153 Divisionen mit etwa 3 Millionen Soldaten der faschistischen Wehrmacht gemeinsam mit Soldaten aus Rumänien, Ungarn, Finnland, der Slowakei und Italien auf etwa 1.600 km die Grenze zur Sowjetunion und richteten dort ein bis dahin unvorstellbares Blutbad an. Bis zum 08. Mai 1945, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, kostete dieser Überfall mehr als 20 Millionen Sowjetbürger das Leben. Darunter etwa 7 Millionen Zivilisten.» Weiterlesen

Hubert Kuschnik gestorben

Wir trauern um unseren Genossen Hubert Kuschnik

März 1924 – 17. Mai 2016
Unser Hubert, großartiger Genosse und kämpferischer Journalist, hat die Feder aus der Hand gelegt. Rollator und Schrittmacher machten ihn – so gut es ging – bis zuletzt äußerlich mobil. Die innere Beweglichkeit bekam dieser agile Genosse von Marx, Engels, Lenin und den Erfahrungen seines eigenen Lebens an der Seite der Arbeiterklasse. Es war ein Genuss, ihn – dialektisch geschult – klassenmäßig für die Partei streiten zu sehen, ihn parteilich streitend für die Klasse zu erleben.
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DKP erinnert an die NS-Ver­gan­gen­heit des BDI-Präsi­denten Hans-Günther-Sohl

Am Straßenschild: Demonstranten mit DKP-Fahne. Uwe Koopmann montiert das Zusatzschild.

Montage des Zusatzschildes «NS-Wehrwirtschaftsführer / 1933-1945 NSDAP»

Mit einer symbolischen Erweiterung des Schildes «Hans-Günther-Sohl-Straße» wies die DKP Düsseldorf auf die Forderung hin, den Namen des NSDAP-Mitgliedes (1933 bis 1945) und Wehrwirtschaftsführers des NS-Regimes zu entfernen. Im «Tausendjährigen Reich» arbeitete er leitend für die Friedrich Krupp AG und die Vereinigten Stahlwerke. Beide Konzerne beschäftigten Zwangsarbeiter vornehmlich aus der Sowjetunion. Nach dem Krieg wurde Sohl bis 1947 in Internierungslager inhaftiert. Der Freilassung folgte der kometenhafte Aufstieg als Wirtschaftsmanager bis zur Wahl zum Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Sohl (1906-1989) verbrachte seine letzten 25 Lebensjahre in einer Luxusvilla am Rande von Düsseldorf.

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Große Personalnot in Krankenhäusern

Belegschaft protestiert mit hochgehaltenen Schildern und Transparent: »Mehr von uns ist besser für alle. verdi
Proteste vor Krankenhäusern

Große Personalnot: 162.000 Stellen fehlen

Mit der bislang größten Protestaktion im deutschen Gesundheitswesen machte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Mittwoch, 24. Juni 2015, auf den dramatischen Personalengpass in deutschen Krankenhäusern aufmerksam. Unter dem Motto »162.000 für 162.000« waren bundesweit Beschäftigte in Kliniken aller Träger aufgerufen, in einer symbolischen Aktion jeden einzelnen fehlenden Arbeitsplatz mit einer Ziffer kenntlich zu machen. Mehr als 1.300 Kliniken beteiligten sich an der virtuellen Protestkette fehlender Stellen. Ziel war es, die in Bad Dürkheim tagenden Gesundheitsminister des Bundes und der Länder zu einer gesetzlichen Regelung der Personalausstattung zu drängen.

Die DKP in Düsseldorf-Gerresheim solidarisierte sich mit den Forderungen der Kolleginnen und Kollegen und besuchte die Aktionen vor verschiedenen Trägern: Universitätsklinikum, LVR-Klinikum und Sana-Kliniken.

»Eine Aktion in dieser Größenordnung hat es noch nie gegeben. Die hohe Bereitschaft sich zu beteiligen, zeigt die Dramatik des Personalnotstands. In deutschen Krankenhäusern fehlen 162.000 Stellen, darunter allein 70.000 in der Krankenpflege. Wir brauchen jetzt endlich ein Gesetz für eine verbindliche Personalvorgabe mit entsprechender Finanzierung, um eine gute Patientenversorgung dauerhaft sicherzustellen«, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. Die Beschäftigten seien nicht mehr bereit, durch die extreme Dauerbelastung ihre eigene Gesundheit zu opfern. »Alle reden von Qualität. Für gute Qualität braucht man aber ausreichend Personal«, betonte Bühler.

Bühler begrüßte, dass auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die bundesweite Protestaktion von ver.di an die Adresse der Gesundheitspolitiker aktiv unterstützt.

Text und Foto: U.K.


DKP regt an: Aufgehobene Straßennamen wiederbeleben

Die drei Infotafel
erklären die drei
denkmalgeschützten
Gebäude,
geben aber keine Auskunft
über die
abgerissene „Altstadt“
mit ihren
1975 aufgehobenen
Straßennamen.

Glasmacher-Viertel kann an die „Altstadt“ erinnern

Die DKP hat bei der Bezirksvertretung 7 angeregt, die Straßennamen
der „Altstadt“ wiederzubeleben, um die historischen Gassen des
Arbeiterviertels an der Glashütte im kollektiven Bewusstsein zu
sichern. Die „Altstadt“, nördlich vom Eingang der Glashütte an der
Heyestraße gelegen, wurde abgerissen, während ihr Gegenüber, die
„Neustadt“, unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Mit dem Abriss der Häuser verschwanden die Straßen, deren Namen
offiziell am 20. März 1975 aufgehoben wurden: Kreuznachstraße,
Wittekindstraße, Loitzgasse, Hörstelgasse und Tongasse.Bei der
Überplanung des Glasmacher-Viertels wird es neue Straßen geben. Sie
könnten die Namen bekommen, um die Industriegeschichte lebendig zu
sichern.

Flaschenpost-248x300Außer an die Bezirksvertretung mit Bezirksbürgermeister Karsten
Kunert (SPD) wurde das Anliegen auch an den Bürger- und Heimatverein
und den Förderkreis Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim sowie
verschiedene Zeitzeugen herangetragen, darunter Otfried Reichmann und
Reimund Heller, an die Betriebsräte Norbert Ziegert, Arthur Knab und
Günter Bischoff sowie an Prof. Dr. Roland Günter, der sich vielfache
Verdienste um die Sicherung von Industriekultur erworben hat.

Alte Straßen haben in Düsseldorf mehrfach neue Namen bekommen. Dazu
zählt auch die Heyestraße, denn der alte Name „Bahnstraße“ wurde am
12. Mai 1909 aufgehoben. Der Grund: Eine „Bahnstraße“ gab es nach der
Eingemeindung von Gerresheim, Oberkassel, Rath und Reisholz neben der
Bahnstraße an der Königsallee gleich vierfach.


Ausschnitt aus dem Werkslageplan der Gerresheimer Glashütte von 1958:
Die Kreuznachstraße folgte dem Verlauf der Torfbruchstraße. Die Wittekindstraße zweigte von der Heyestraße ab. Loitzgasse, Hörstelgasse und Tongasse bildeten die Querstraßen.

Rampe fehlt noch immer

 

 

 

 

Grundgesetz-Artikel 3: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ – Es sei denn, die Gleichstellung ist zu teuer…

Ein Ausbau ist der Fachverwaltung zu teuer

An der Haltestelle „Norbert-Schmidt-Straße“ in Höhe der
Torfbruchstraße 331 können die Buslinien 730, 781 und NE4 erreicht
werden. Das gilt allerdings nicht für Rollstuhlfahrer und potentielle
Fahrgäste mit Rollator, Kinderwagen oder Sportkarre, denn zwei
Treppen auf dem Verbindungsweg zwischen Nymphenburgstraße und
Torfbruchstraße bilden dort Barrieren.
Die DKP hatte mehrfach darauf hingewiesen und eine „Rampe“ statt der
Treppen für den Verbindungsweg gefordert. Dort, wo dieser Weg auf den
Fußweg an der Torfbruchstraße stößt, wurde neu gepflastert. Die Rampe
fehlt allerdings immer noch, so dass Fußgänger mit eingeschränkter
Mobilität 500 Meter bis zur nächsten Haltestelle am Jugendzentrum
„Heyebad“ (Torfbruchstraße 350) zurücklegen müssen.
Die Fachverwaltung teilte dazu mit, dass „der Verbindungsweg mit
einem durchgehenden gleichmäßigen Gefälle statt zweier Treppen
ausgebaut werden (könnte), ein regelkonformer barrierefreier Ausbau
dieses Verbindungsweges für Fahrradfahrer und Fußgänger wäre nur
unter Inanspruchnahme der angrenzenden Flächen möglich. Aus diesem Grund und in AnspruFlaschenpost-248x300chnahme der Koten ist ein Ausbau aus Sicht der Fachverwaltung nicht zielführend.“
Die Ankündigung des Versuches,  „die Treppenanlage mit zwei
‚Schienen’ für Radfahrer und Kinderwagen nachzurüsten“, wurde bislang
nicht umgesetzt. Die DKP sieht darin keine Hilfe für die Nutzer eines
Rollstuhls oder Rollators. Sie wird das Thema deshalb weiter verfolgen.

Text und Foto: U. Koopmann

Keine Grundstücke verschenken

Mahnwache für
bezahlbaren Wohnraum in Gerresheim

»Auf städtischen Grundstücken soll Wohnraum entstehen, den sich alle leisten können«, fordern die Mitglieder der Initiative für bezahlbaren Wohnraum auch im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim. Die Stadt wurde deshalb in einer gemeinsamen Aktion von DKP und Linkspartei aufgefordert, eigene Grundstücke nicht an Investoren zu »verschenken«.

DKP WG Gerresheim Mitgliederversammlung im November 2016, 19 Uhr

Einladung

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,
zu unserem nächsten Gruppenabend in Gerresheim laden wir Euch herzlich ein.

Montag,
Gaststätte „Zur Isa“
Friedrich-Wilhelm-Straße 5, 40625 Düsseldorf-Gerresheim

Als Tagesordnung schlagen wir vor:

  1. Wohnen im Stadtbezirk 7: Bezahlbarer Wohnraum oder Luxusbebauung?
    - Bestandsaufnahme
    - Schlussfolgerungen
    - Aktionsbezüge
  2. Verschiedenes und Termine

Wir würden uns über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr freuen.

Mit kommunistischem Gruß
Für den Gruppenvorstand

i. A. Ute van Roosmalen

 Termine – Termine – Termine – Termine

Mo., 15. August 2016  19 Uhr, Mitgliederversammlung DKP
Mo., 19. September 2016 19 Uhr, Mitgliederversammlung DKP
Mo., 17. Oktober 2016 19 Uhr, Mitgliederversammlung DKP
Mo., 21. November 2016 19 Uhr, Mitgliederversammlung DKP
Mo., 12. Dezember  2016 19 Uhr, Mitgliederversammlung DKP
Mo., 16. Januar 2017 19 Uhr, Mitgliederversammlung DKP

Jeweils 2. Do im Monat: 19.00 Uhr, Kreismitgliederversammlung der DKP Düsseldorf im
Bürgerhaus Bilk