Kategorie-Archiv: Gerresheim

44.000 Euro für einen Rasenmäher

Porträt Uwe Koopmann.

Uwe Koopmann,
Mitglied der Bezirksvertretung
im Rathaus Gerresheim 1999 – 2009

Uwe Koopmann kommentiert

Die rund 800 Mitglieder des Golfclubs von Hubbelrath gelten gemeinhin als betucht. Aber sie scheinen sich nicht zu fein und unbescheiden zu sein, bei der Stadt Düsseldorf einen Zuschuss für einen 59.000 Euro teuren Rasenmäher zu beantragen. Der Zuschuss soll bei 44.000 Euro liegen. So soll das Geld von uns Steuerzahler verschwendet werden, obwohl Kämmerin Dorothée Schneider schon die Daumerschraube angezogen hat. Und das ist die Gegenseite: Fiftyfifty muss um Spenden für Obdachlose bitten. Die «Tafeln» bekommen immer mehr Zulauf. Dieser Widerspruch ist eine Schande.

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.

Aus «Flaschenpost», Zeitung der DKP
für Gerresheim, Grafenberg,
Ludenberg und Hubbelrath



Wohnungspolitik in Düsseldorf

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.

Luxusbau am Rotthäuser Weg.Wohnungspolitik in Düsseldorf: Für Luxusbauten
wie hier am Rotthäuser Weg gibt’s Platz –
der soziale Wohnungsbau stagniert, weil
Bauland zu teuer ist.

Grundstückspreise
explodieren – DKP
protestiert

Der Immo­bi­lien­markt boomt

Gerresheim, Flingern, Düsseltal und Eller sind von der Immobilienwirtschaft als Bereiche entdeckt worden, in denen sie durch Neubau, Vermietung und Verkauf außerordentliche Profite abschöpfen kann. Diese Strategie wird generell nicht durch die Landesregierung und auch nicht durch die jetzige Opposition im Landtag wirkungsvoll und umfassend durchbrochen, so dass sich wirklich etwas ändern würde.

Es gibt vielmehr zahlreiche Wohnquartiere, in denen die Miete weit über dem Durchschnitt von NRW liegt. Gebaut wird vielfach im oberen Mietpreissegment. Wer sich dies nicht leisten kann, wird gezwungen, ins Umland zu ziehen. Der soziale Wohnungsbau wurde schon vor Jahren fast eingestellt, weil er nicht genug Gewinn bringt. Gebaut und schnelles Geld wird im sogenannten Luxussegment verdient. Ich sage dagegen: Wohnen muss ein Grundrecht sein. Im «Glasmacher-Viertel» in Gerresheim wurde eine Chance für wirklich billiges Wohnen vertan.

Aus «Flaschenpost», Zeitung der DKP
für Gerresheim, Grafenberg,
Ludenberg und Hubbelrath


Uwe Koopmann, Mitglied der Bezirksvertretung im Rathaus Gerresheim 1999 – 2009

Wohnungen sichern – Grundstücke nicht verschleudern – Mieten senken

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.

Demonstranten mit Riesentransparent: «Über 10.000 bezahlbare Wohnungen fehlen!»
Die DKP fordert bezahlbaren Wohnraum
statt Luxusbebauung – hier vor dem
Glasmacher-Viertel in Gerresheim.

Konstruktive Forderungen der DKP

Die DKP kritisiert nicht nur. Sie stellt auch konstruktive Forderungen zur Wohnungspolitik:

  • Landesweite Zweckentfremdungsverordnung für Wohnungen
  • Verbot des Verkaufs öffentlicher Grundstücke
  • Neubau von 200.000 Sozialwohnungen
  • Beendigung der politischen Förderung und indirekten Finanzierung von Immobilien-Konzernen durch die Kommunen und das Land NRW.

Arbeiten und Leben

Wir brauchen einen Stopp prekärer und befristeter Arbeitsverhältnisse, insbesondere die völlige Abschaffung sachgrundloser Befristung. NRW muss für diese politischen und gesetzlichen Weichenstellungen auf Bundesebene eintreten. Auch auf Landesebene muss umgesteuert werden. Die DKP fordert ebenso Arbeitsplätze, die ökologischen Ansprüchen gerecht werden. Zum Beispiel alternative Energiegewinnung statt Braunkohle. Wir fordern Arbeitsplätze, die Menschen und Umwelt nicht bedrohen.

Verbot der giftigen CO-Pipeline

Daher lehnen wir die hochgiftige CO-Pipeline zwischen Dormagen und Uerdingen ab, die bei einer Havarie ganze Landstriche und die dort lebenden Menschen – etwa in Hubbelrath – vernichten würde. Wir fordern für die CO-Pipeline ein gesetzliches Verbot, auf das sich das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe stützen könnten.

Armut und Reichtum

Suppenküchen und Sozialabbau

Viele Menschen leben in NRW in Armut. Die Reichen werden immer reicher. Der soziale Kahlschlag wird drastischer. Viele Schulen vergammeln. Bei der Versorgung mit U3-Kindertagesplätzen ist NRW Schlusslicht. Heute leben in unserem Bundesland über 500.000 Kinder, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Und die Zahl steigt weiter. Immer mehr Menschen können heute nicht mehr von ihrer Arbeit leben. Die «Suppenküchen» bekommen immer stärkeren Zulauf. Ebenso – nur mit einer anderen «Kundschaft» – die hochpreisigen Hotels. Wir fordern dagegen:

  • Verbot von Leiharbeit und Werkverträgen
  • Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde
  • Einführung einer sanktionsfreien und bedarfsdeckenden Grundsicherung

Beraten mit der DKP

Die DKP ist seit ihrer Gründung 1968 aktiv. Vorher waren Kommunistinnen und Kommunisten bis zum Verbot durch die Adenauer-Regierung 1956 in der KPD organisiert. In Düsseldorf gibt es mehrere Gruppen. Die Gruppe Gerresheim widmet sich besonders der Kommunalpolitik und den Aktivitäten gegen alte und neue Nazis und Rechtspopulisten. Die verschiedenen Termine und Einladungen werden bei Interesse mitgeteilt.

Aus «Flaschenpost», Zeitung der DKP
für Gerresheim, Grafenberg,
Ludenberg und Hubbelrath


Uwe Koopmann, Mitglied der Bezirksvertretung im Rathaus Gerresheim 1999 – 2009


 

 

Kahlschlag nach dem Abbruch

Vorn Baumstümpfe und Geäst, hinten historisches Gebäude.Bäume weg – und «freier Blick» auf die denkmalgeschützte ehemalige Elektrozentrale.

Blitzaktion in Gerresheim

In einer Blitzaktion wurden auf der Industriebrache der Gerresheimer Glashütte sämtliche Bäume gefällt. Der komplette Kahlschlag hat in der Bevölkerung helle Empörung ausgelöst. Die Gruppe der Düsseldorfer Baumschützer hat interveniert, weil die Aktion in krassem Gegensatz zu bisherigen Bekundungen der Patrizia AG gesehen wird, die dort statt der ursprünglich geplantern 1.000 Wohnungen die Fläche nun mit 1.400 Wohnungen «verdichten» will.

Die DKP Gerresheim hat für die Sitzung der Bezirksvertretung 7 am Dienstag, 22. November, eine Bürgeranfrage eingereicht. Sie will wissen, ob überhaupt eine Genehmigung für die Abholzung der Bäume auf der Brache vorliegt, wann und von wem sie erteilt wurde. Weiter fragt sie, ob eine diesbezügliche Baugenehmigung vorliegt und ob es genaue Festlegungen für Ersatzpflanzungen gibt. Im Jahr 2012 war die Konkretisierung eines Masterplans zur Grundlage eines Bebauungsplans» angekündigt worden. Erste Grundlage war der «Bebauungsplanvorentwurf» von 2008.

Schließlich will die DKP noch wissen, was mit den Giftrückständen im Boden wird. Dort sind Schwermetalle, Sulfate, Blei, Cadmium, Arsen, alte Teerablagerungen, Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, (PAK), Chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW) abgelagert. Seit 2014 wird der Boden aufbereitet.

Auch die Baumschützergruppe bemängelt die unzureichende Transparenz. Sie fordert seit Jahren klare Bürgerinformationen, die nachvollziebar sind. Es reiche nicht, dass die Anträge im Rathaus in öffentlicher Sitzung beschlossen würden. Eine Recherche nach umfangreichen Sitzungsunterlagen sei oft nicht zu leisten. In bisherigen Veranstaltungen sei die Dimension der Baumfällungen nicht deutlich gemacht worden.

Text: Uwe Koopmann
Foto: Bettina Ohnesorge


 

Marcel de Jong 1960 – 2016

Porträt Marcel de JongAm 11. September 2016 verstarb,
viel zu früh, unser Genosse
Marcel de Jong
kurz nach Vollendung des
56. Lebensjahres.

 

Marcel, passionierter Radwanderer und in der Jugend Judoka, kam schon früh zur kommunistischen Bewegung. Aktiv in seiner Schülerzeit, legte er in Düsseldorf-Gerresheim sein Abitur ab. Dort trat er auch in die DKP ein und war aktiv in den kommunalpolitischen Kämpfen und Aktionen. Später war er auch Mitglied der Kreisorganisationen Herne, Köln und Leverkusen der DKP.

In der Karl-Liebknecht-Schule der DKP hatte er sein zweites Zuhause. Viele haben ihn dort kennengelernt – und er lernte dort viele neue Genossinnen und Genossen seiner Partei kennen. Marcel war eine der Seelen des Hauses. Auf zentraler Ebene half er der DKP, wo immer er konnte.

Marcel war zeitweilig für das Bundesarchiv in Koblenz als Übersetzer niederländischer Texte tätig. Immer war er als guter Zuhörer und Leser erfolgreich engagiert, sein Wissen zu erweitern, sowohl das gesellschaftspolitische als auch das marxistische. Dabei war er – selbst gebürtig in Amsterdam, da aus deutsch-niederländischem Elternhaus stammend – vor allem an internationalen Entwicklungen interessiert. Sein erstes Interesse galt den Kommunistischen Parteien, deren manchmal komplizierte Entwicklungswege Marcel kenntnisreich beschreiben und einordnen konnte. In der Vier-Parteien-Konferenz fehlte Marcel von Beginn an nie als Übersetzer und als Organisator.

Wir werden ihn vermissen, aber wir werden auch stärker durch sein Andenken!

Met communistische groet – wij zullen je niet vergeten!

DKP Parteivorstand
DKP Bezirksvorstand Rheinland-Westfalen
DKP Düsseldorf
DKP Leverkusen
DKP Köln-Mülheim
DKP Düsseldorf-Gerresheim
Karl-Liebknecht-Schule
Internationale Kommission
AG queer
Kulturvereinigung Leverkusen

Foto: Klaus Müller, Leverkusen, 8. Mai 2014



 

Dieter Andresen verstorben am 07.09.2016

Dieter AndresenDieter Andresen

13. Dezember 1940 – 7. September 2016

Die VVN Düsseldorf nimmt in tiefer Bestürzung Abschied von ihrem Freund Dieter Andresen. Seine Familie hat ihre Traueranzeige mit einem Zitat von Ernest Hemingway sehr treffend überschrieben: „Die Welt ist ein schöner Ort und wert, dass man um sie kämpft.“ So haben auch wir ihn kennen und schätzen gelernt.

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DKP erinnert an die NS-Ver­gan­gen­heit des BDI-Präsi­denten Hans-Günther-Sohl

Am Straßenschild: Demonstranten mit DKP-Fahne. Uwe Koopmann montiert das Zusatzschild.

Montage des Zusatzschildes «NS-Wehrwirtschaftsführer / 1933-1945 NSDAP»

Mit einer symbolischen Erweiterung des Schildes «Hans-Günther-Sohl-Straße» wies die DKP Düsseldorf auf die Forderung hin, den Namen des NSDAP-Mitgliedes (1933 bis 1945) und Wehrwirtschaftsführers des NS-Regimes zu entfernen. Im «Tausendjährigen Reich» arbeitete er leitend für die Friedrich Krupp AG und die Vereinigten Stahlwerke. Beide Konzerne beschäftigten Zwangsarbeiter vornehmlich aus der Sowjetunion. Nach dem Krieg wurde Sohl bis 1947 in Internierungslager inhaftiert. Der Freilassung folgte der kometenhafte Aufstieg als Wirtschaftsmanager bis zur Wahl zum Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Sohl (1906-1989) verbrachte seine letzten 25 Lebensjahre in einer Luxusvilla am Rande von Düsseldorf.

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Große Personalnot in Krankenhäusern

Belegschaft protestiert mit hochgehaltenen Schildern und Transparent: »Mehr von uns ist besser für alle. verdi
Proteste vor Krankenhäusern

Große Personalnot: 162.000 Stellen fehlen

Mit der bislang größten Protestaktion im deutschen Gesundheitswesen machte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Mittwoch, 24. Juni 2015, auf den dramatischen Personalengpass in deutschen Krankenhäusern aufmerksam. Unter dem Motto »162.000 für 162.000« waren bundesweit Beschäftigte in Kliniken aller Träger aufgerufen, in einer symbolischen Aktion jeden einzelnen fehlenden Arbeitsplatz mit einer Ziffer kenntlich zu machen. Mehr als 1.300 Kliniken beteiligten sich an der virtuellen Protestkette fehlender Stellen. Ziel war es, die in Bad Dürkheim tagenden Gesundheitsminister des Bundes und der Länder zu einer gesetzlichen Regelung der Personalausstattung zu drängen.

Die DKP in Düsseldorf-Gerresheim solidarisierte sich mit den Forderungen der Kolleginnen und Kollegen und besuchte die Aktionen vor verschiedenen Trägern: Universitätsklinikum, LVR-Klinikum und Sana-Kliniken.

»Eine Aktion in dieser Größenordnung hat es noch nie gegeben. Die hohe Bereitschaft sich zu beteiligen, zeigt die Dramatik des Personalnotstands. In deutschen Krankenhäusern fehlen 162.000 Stellen, darunter allein 70.000 in der Krankenpflege. Wir brauchen jetzt endlich ein Gesetz für eine verbindliche Personalvorgabe mit entsprechender Finanzierung, um eine gute Patientenversorgung dauerhaft sicherzustellen«, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. Die Beschäftigten seien nicht mehr bereit, durch die extreme Dauerbelastung ihre eigene Gesundheit zu opfern. »Alle reden von Qualität. Für gute Qualität braucht man aber ausreichend Personal«, betonte Bühler.

Bühler begrüßte, dass auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die bundesweite Protestaktion von ver.di an die Adresse der Gesundheitspolitiker aktiv unterstützt.

Text und Foto: U.K.


DKP regt an: Aufgehobene Straßennamen wiederbeleben

Die drei Infotafel
erklären die drei
denkmalgeschützten
Gebäude,
geben aber keine Auskunft
über die
abgerissene „Altstadt“
mit ihren
1975 aufgehobenen
Straßennamen.

Glasmacher-Viertel kann an die „Altstadt“ erinnern

Die DKP hat bei der Bezirksvertretung 7 angeregt, die Straßennamen
der „Altstadt“ wiederzubeleben, um die historischen Gassen des
Arbeiterviertels an der Glashütte im kollektiven Bewusstsein zu
sichern. Die „Altstadt“, nördlich vom Eingang der Glashütte an der
Heyestraße gelegen, wurde abgerissen, während ihr Gegenüber, die
„Neustadt“, unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Mit dem Abriss der Häuser verschwanden die Straßen, deren Namen
offiziell am 20. März 1975 aufgehoben wurden: Kreuznachstraße,
Wittekindstraße, Loitzgasse, Hörstelgasse und Tongasse.Bei der
Überplanung des Glasmacher-Viertels wird es neue Straßen geben. Sie
könnten die Namen bekommen, um die Industriegeschichte lebendig zu
sichern.

Flaschenpost-248x300Außer an die Bezirksvertretung mit Bezirksbürgermeister Karsten
Kunert (SPD) wurde das Anliegen auch an den Bürger- und Heimatverein
und den Förderkreis Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim sowie
verschiedene Zeitzeugen herangetragen, darunter Otfried Reichmann und
Reimund Heller, an die Betriebsräte Norbert Ziegert, Arthur Knab und
Günter Bischoff sowie an Prof. Dr. Roland Günter, der sich vielfache
Verdienste um die Sicherung von Industriekultur erworben hat.

Alte Straßen haben in Düsseldorf mehrfach neue Namen bekommen. Dazu
zählt auch die Heyestraße, denn der alte Name „Bahnstraße“ wurde am
12. Mai 1909 aufgehoben. Der Grund: Eine „Bahnstraße“ gab es nach der
Eingemeindung von Gerresheim, Oberkassel, Rath und Reisholz neben der
Bahnstraße an der Königsallee gleich vierfach.


Ausschnitt aus dem Werkslageplan der Gerresheimer Glashütte von 1958:
Die Kreuznachstraße folgte dem Verlauf der Torfbruchstraße. Die Wittekindstraße zweigte von der Heyestraße ab. Loitzgasse, Hörstelgasse und Tongasse bildeten die Querstraßen.

Rampe fehlt noch immer

 

 

 

 

Grundgesetz-Artikel 3: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ – Es sei denn, die Gleichstellung ist zu teuer…

Ein Ausbau ist der Fachverwaltung zu teuer

An der Haltestelle „Norbert-Schmidt-Straße“ in Höhe der
Torfbruchstraße 331 können die Buslinien 730, 781 und NE4 erreicht
werden. Das gilt allerdings nicht für Rollstuhlfahrer und potentielle
Fahrgäste mit Rollator, Kinderwagen oder Sportkarre, denn zwei
Treppen auf dem Verbindungsweg zwischen Nymphenburgstraße und
Torfbruchstraße bilden dort Barrieren.
Die DKP hatte mehrfach darauf hingewiesen und eine „Rampe“ statt der
Treppen für den Verbindungsweg gefordert. Dort, wo dieser Weg auf den
Fußweg an der Torfbruchstraße stößt, wurde neu gepflastert. Die Rampe
fehlt allerdings immer noch, so dass Fußgänger mit eingeschränkter
Mobilität 500 Meter bis zur nächsten Haltestelle am Jugendzentrum
„Heyebad“ (Torfbruchstraße 350) zurücklegen müssen.
Die Fachverwaltung teilte dazu mit, dass „der Verbindungsweg mit
einem durchgehenden gleichmäßigen Gefälle statt zweier Treppen
ausgebaut werden (könnte), ein regelkonformer barrierefreier Ausbau
dieses Verbindungsweges für Fahrradfahrer und Fußgänger wäre nur
unter Inanspruchnahme der angrenzenden Flächen möglich. Aus diesem Grund und in AnspruFlaschenpost-248x300chnahme der Koten ist ein Ausbau aus Sicht der Fachverwaltung nicht zielführend.“
Die Ankündigung des Versuches,  „die Treppenanlage mit zwei
‚Schienen’ für Radfahrer und Kinderwagen nachzurüsten“, wurde bislang
nicht umgesetzt. Die DKP sieht darin keine Hilfe für die Nutzer eines
Rollstuhls oder Rollators. Sie wird das Thema deshalb weiter verfolgen.

Text und Foto: U. Koopmann