Kategorie-Archiv: Wirtschaft&Soziales

Sprinter in die USA

Logo: »Flaschenpost, Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg und Hubbelrath«.KP der USA dankt der DKP

Kleintransporter ›Sprinter‹ verlassen das Daimler-Werk Düsseldorf.

Auf Initiative der Gerresheimer DKP informierte der DKP-Parteivorstand die Kommunistische Partei der USA (CPUSA) über die Arbeitsplatzvernichtung bei der Sprinter-Produktion von Daimler in Düsseldorf. Damit der Konzern noch mehr Gewinne machen kann, werden die Sprinter für den amerikanischen Markt in Zukunft in Charleston (South Carolina) gebaut.Es ist jetzt Aufgabe der amerikanischen Arbeiter, die 500 Millionen Dollar für das neue Werk zu erwirtschaften. Die Automobilarbeiter in den Südstaaten haben vielfach Angst davor, sich gewerkschaftlich zu organisieren, weil sie fürchten, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren könnten.

Aus »Flaschenpost«
Zeitung der DKP für Gerresheim, Grafenberg,
Ludenberg und Hubbelrath


1800 Arbeitsplätze weg!

Sprinter von Daimler als Bagage Wagen im Rosenmontagszug 2012

1800 Arbeitsplätze bei Daimler Düsseldorf einfach weg!

Die Belegschaft mit 6500 Beschäftigten im Daimler Werk Düsseldorf hat in Krisenzeiten (2008) mit Kurzarbeit durchgehalten und dann mit dem Aufschwung die Bänder 24 Stunden im 3-Schicht-System mit Sonder- und Sonntagsschichten am Laufen gehalten. 725 Sprinter verliessen täglich das Werk und jeder achte davon ging in die USA, die – um den 25prozentigen Einfuhrzoll zu umgehen – zerlegt und in den USA wieder zusammen gebaut wurden.

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Zwangsräumung

89-Jähriger muss
Wohnung räumen

Am Donnerstag, dem 6.11.14, erklärte das Landgericht Düsseldorf eine Räumungsklage gegen den 89jährigen Hans Liedloff für rechts-kräftig. Bis zum 31.1.2015 soll der hochbetagte und halbblinde Mann seine Wohnung in
Düsseldorf, in der er seit 50 Jahren lebt, räumen. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum Düsseldorf kündigt Protestaktionen an, sollte es  Ende Januar 2015 zu einer Zwangs-räumung von Hans Liedloff kommen.

Das nächste Treffen des Bündnis findet am Montag, 10.11.2014 um 19.30 Uhr im
Kulturbüro, Kiefernstr. 4, Düsseldorf statt.

Wir unterstützen die Bündnisaktionen und ruft zur Beteiligung an Aktionen des Zivilen
Ungehorsams am Tag der Räumung auf. Wir hegen allerdings die Hoffnung, dass das Eigentümer-Ehepaar Fehringer, das bislang ruhig in Hilden in der Taubenstr. 49E wohnt, den Räumungstitel nicht vollstrecken lässt.
Eine Zwangsräumung wird es nicht ohne kreative Proteste gegen das Eigentümer-Ehepaar Fehringer geben!

Quelle: Interventionistische Linken Düsseldorf [see red!]

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30-Stunden-Woche fordern!

Arbeitszeitverkürzung notwendig

An der Gewerkschaftsbasis wird die
Forderung lauter

 

Professor Dr. Heinz-J. Bontrup

Die Repräsentanten der Einzelgewerkschaften tun sich bei der Kampagne für die Umsetzung einer
Arbeitzeitverkürzung schwer. Trotz zahlreicher Beschlüsse. Mittlerweile gibt es deshalb verstärkt Diskussionsbedarf bei den Mitgliedern. In Düsseldorf fand auf Initiative der  ver.di Ortsvereinsvorstände Düsseldorf und Linker Niederrhein im Fachbereich 8, Medien Kunst und Industrie, eine zweite Veranstaltung zum Thema statt. Am 4. Juni gab es durch Professor Dr. Heinz-J. Bontrup starke Argumente für eine Arbeitszeitverkürzung. Bontrup, der an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen-Bottrop-Recklinghausen unterrichtet,  gehört zu den Herausgebern und 100 Unterzeichnern eines offenen Briefes vom Frühjahr 2013. Er hält es für unverzichtbar, eine breite Diskussion für eine 30-Stunden-Woche, bei vollem Lohn- und Personalausgleich, anzukurbeln.

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CO-Pipeline gestorben?

CO-Pipeline von Dormagen nach Krefeld-UerdingenAchtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

»Gutachten ist
letzter Sargnagel für unseliges Projekt«

 

Kreuze als Protest gegen CO-Leitung.

Das Gut­ach­ten des Bie­le­fel­der In­sti­tuts für Um­welt­ana­ly­se, das NRW-Um­welt­mi­nis­ter Jo­han­nes Rem­mel in Auf­trag ge­ge­ben hat, kommt zu dem Er­geb­nis, dass der Bau der um­strit­te­nen CO-Pipe­line kei­nes­falls not­wen­dig war. Nach Aus­sa­ge der Gut­ach­ter gibt es meh­re­re Mög­lich­kei­ten, das gif­ti­geGas de­zen­tral zu pro­du­zie­ren. Dies sei wirt­schaft­lich so­gar güns­ti­ger. Das Ent­eig­nungs­ge­setz von 2006 hin­ge­gen war in der An­nah­me ver­ab­schie­det wor­den, dass es kei­ne Al­ter­na­ti­ve zu der Rohr­lei­tung ge­be und dass die­se zu deut­li­chen Ein­spa­run­gen füh­re.

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